Unsere Arbeit

Wir haben aktuell 4 Hilfsprojekte, die uns am Herzen liegen und die wir unterstützen.

1. Projekt “Rioja”

Im Jahr 2009 haben sich einige spanische Tierschützer zusammen getan und mit viel Kraft und Energie die Auffangstation “Animales Rioja” erbaut. Sie wollten etwas gegen das Leid und das grausame Töten von Straßenhunden unternehmen und haben beschlossen, Hunde aus der Tötung “Logrono” zu retten und in ihrer Auffangstation unterzubringen, bis sich geeignete Familien gefunden haben. In Logrono wurden vor dem Bau der Auffangstation ca. 3000 Hunde pro Jahr getötet, d.h. ca. 10 Hunde pro Tag (!). Logrono ist die kleinste Region in Spanien, aber die schlimmste für die Straßenhunde. In ganz Spanien werden dort die meisten Hunde pro Jahr getötet.
Nach nun 6 Jahren wurden durch die Tierschützer von “Animales Rioja” über 2000 Hunde vermittelt und konnten in vielen verschiedenen Ländern ein Zuhause finden. Die Hunde in der Auffangstation werden von einem Helfer 24 Stunden am Tag betreut, sodass eine optimale Versorgung gewährleistet ist und im Notfall immer jemand vor Ort ist. Es wird dort intensiv mit den Hunden gearbeitet, um sie bereit für ein neues Leben zu machen. Viele von ihnen kommen sehr ängstlich oder verwahrlost in die Auffangstation und müssen zuerst zu Kräften kommen und gesund werden, bis sie ausreisebereit sind. Durch viele freiwillige Helfer können die Hunde teilweise sogar 3 mal am Tag Gassi gehen, damit sie sich an das Leben mit Menschen gewöhnen und ausreichend Auslauf und Bewegung haben.

Wir haben uns dazu entschieden, die Arbeit von “Animales Rioja”  zu unterstützen, indem wir Spenden sammeln und für die Hunde aus dem Tierheim ein geeignetes Zuhause finden. Sobald ein Hund aus dem Tierheim vermittelt wurde, kann der nächste Hund aus der Tötung nachrücken. Nur wenn die Hunde aus dem Tierheim rechtzeitig vermittelt werden, können andere Hunde aus der Tötung gerettet werden. Unser Tierheim ist also immer bis auf den letzten Platz voll! Wir würden uns freuen, wenn Sie uns dabei unterstützen, denn nur so können wir das Leben vieler unschuldiger Seelen retten!

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2. Projekt “Bilbao”

Die Organisation APA SOS Bilbao wurde bereits im Jahr 2003 gegründet und betreut ca. 50 Hunde. Viele Hunde können dort in Pflegestellen auf ein Zuhause warten, ca. 20 Hunde befinden sich in einer Hundepension, wo die Organisationen dauerhaft 3 Bereiche für die Hunde gemietet hat. Sie retten Hunde aus 3 verschiedenen Tötungsstationen: Rioja, Badajoz und Burgos. Für alle von ihnen werden wir ein schönes Zuhause suchen und das Tierheim regelmäßig mit Futter- und Geldspenden versorgen. Das Tierheim wird nur durch Spenden finanziert und erhält keine öffentlichen Mittel, sodass dort dringend Hilfe benötigt wird.

Die Tierschützer vor Ort betreiben Aufklärungsarbeit, um die Bevölkerung Spaniens zu sensibilisieren. Sie engagieren sich gegen Tierquälerei und Vernachlässigung der spanischen Tiere, damit das große Problem der Streuner mittel- bis langfristig eingedämmt werden kann.

Jeden Freitag werden die Hunde ausgeführt und mit auf Wanderungen und Ausflüge genommen, sodass sie ein wenig Abwechslung haben und Bewegung bekommen.

Diese Arbeit möchten wir gern unterstützen, indem wir Familien für die Hunde finden und die spanische Organisation auch finanziell unterstützen.

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3. Projekt “Iniesta”

Das zweite ist die Organisation Sonrisa Animal Iniesta, die ein kleines Tierheim mit einer Kapazität für ca. 20 Hunde in Iniesta (Region Cuenca) betreibt. Die Hunde werden dort täglich ausgeführt und die vielen Helfer haben jeweils eine “Patenschaft” für einen bestimmten Hund, sodass immer genau geschaut wird, ob es den einzelnen Hunden gut geht. Die Zwinger werden jeden Tag nass ausgeschrubbt und die Freilauffläche wird ebenfalls mehrmals täglich gereinigt.

Da dieses Tierheim alleine durch die ehrenamtliche Tätigkeit der Frauen vor Ort geführt wird und sie nur sehr wenig Spenden bekommen, aber jeden Monat hohe Tierarztkosten haben, sind sie dringend auf Hilfe/Spenden angewiesen, da dieses tolle Projekt ansonsten nicht lange durchhalten wird.
Wir haben uns deshalb entschieden dort auf jeden Fall weiter zu helfen und für die Hunde ein Zuhause zu finden und auch finanziell zu helfen.

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Ein Rundgang durch das Tierheim:

 


4. Projekt “Berga”

Berga ist eine kleine Stadt etwa 80 km von Barcelona entfernt und liegt ca auf 700m Höhe.
Carme Pérez ist die Tierheimleiterin, sie gründete 1990 den Verein „Associacio Berguedana per la proteccio del animals“, der im Vereinsregister in Barcelona eingetragen ist. Im selben Jahr gründete Carme auch das Tierheim.
Sie nimmt auch Hunde aus den Nachbargemeinden auf, sodass das Tierheim mittlerweile zu einem regionalen Tierschutzzentrum heran geweachsen ist.
Zum Glück findet sich durch Carme’s Engagement eine wachsende Zahl an freiwilligen Helfern, die regelmäßig ins Tierheim kommen, um sich mit den Tieren zu beschäftigen.
Da Aufklärungsarbeit aber das allerwichtigste im Tierschutz ist, besucht das Tierheimteam regelmäßig Schulen, um schon die Kleinen für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.
Außerdem werden Kastrationsaktionen für die frei lebenden Katzen der Umgebung organisiert.

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Video von einer Rettungsaktion aus dem Jahre 2009, wo Hunde aus der Tötungsstation in Movera vor dem sicheren Tod gerettet wurden. Movera liegt etwa 300 km von Berga entfernt. Trotzdem versuchen die Tierschützer in Berga auch in anderen Regionen Spaniens zu helfen. In Berga (Katalonien) sind Tötungsstationen zum Glück bereits abgeschafft worden. In den anderen Regionen ist es dabei leider umso schlimmer.